„Die Schönheit der Natur besteht darin, dass sie nur eine Wahrheit besitzt. So simpel und so stark, das der Mensch sich einfach klein fühlen muss in all seiner vorgestellten Komplexität. Der Mensch besitzt Wahrheiten. Daraus entstehen Welten die mit der Natur herzlich wenig zu tun haben. Der Mensch hat seine eigene Natur erschaffen weil ihm die Vollkommenheit der bestehenden Natur nicht verständlich ist. Das traurige Bild dieser Handlung hat ihren Zenit erreicht. Der sichtbare Zerfall lässt auf eine erläuterte Wiedergeburt hoffen.“ (Merna El-Mohasel 2009)

Heute Morgen zog es mich schon in den frühen Morgenstunden hinaus. Ich wollte wieder die Erde riechen. Die Temperaturen, für ein Monat wie Juli, sind angenehm kühl. Kein Mensch weit und breit. Meine Gedanken kreisen um so vieles dass es mir unmöglich war mich auf ein Thema zu konzentrieren. Dicke Wolken sind am Himmel zu erkennen und irgendwie riecht es nach Regen. Ich nahm meine Kamera in die Hand und lief einen Feldweg entlang. Überglücklich über dieses erfrischende Wetter, merkte ich nicht wie weit ich schon gelaufen bin. Die Hitze lässt mich nicht klar denken. Sie benebelt mich und macht mich bewegungslos. Manchmal komm ich mir vor, als säße ich in einem Ofen und es wird ständig nachgefeuert. So muss sich die Hölle anfühlen, sollte es sie geben. Glücklich sind jene die sich den ganzen Tag in dieser Hitze aufhalten können und ihre Körper langsam an ein garzustand gewöhnen.

Wie dem auch sei. Der Wind streift über die Ähren des Kornfelds. Ein Chor ist zu hören und dies nur für mich allein.

 

 

Es war ein wundervoller Start in den Tag